Herbstsitzung des Arbeitskreises Forstgeschichte in Bayern

14.10.2021

Bei der diesjährigen Herbstsitzung des Arbeitskreises Forstgeschichte in Bayern kam die neue Dauerausstellung des Holzknechtmuseums besonders gut an!

Am vergangenen Montag bekamen wir Gelegenheit, dem erlauchten Arbeitskreis Forstgeschichte in Bayern die Neuerungen unseres Holzknechtmuseums vorzustellen. Auf allgemeine Begeisterung stieß dabei der gemeinsame Rundgang durch die Ausstellung unter Führung von Museumsleiterin Dr. Ingeborg Schmid. Passend zum Ort rundeten Vorträge der Mitglieder des Arbeitskreises zu mannigfaltigen Themen aus dem Hochgebirge den eindrucksvollen Tag ab.

(von links nach rechts): Alfons Leitenbacher, Leiter des AELF Traunstein, Dr. Joachim Hamberger und Prof. Dr. Egon Gundermann, die den AK Forstgeschichte leiten, Bürgermeister Justus Pfeifer, Dr. Ingeborg Schmid, Leiterin des Holzknechtmuseums, Dr. Sebastian Paar, Leiter des Forstlichen Bildungszentrums Laubau der BaySF. Fotograf: Julian Gröber
(von links nach rechts): Alfons Leitenbacher, Leiter des AELF Traunstein, Dr. Joachim Hamberger und Prof. Dr. Egon Gundermann, die den AK Forstgeschichte leiten, Bürgermeister Justus Pfeifer, Dr. Ingeborg Schmid, Leiterin des Holzknechtmuseums, Dr. Sebastian Paar, Leiter des Forstlichen Bildungszentrums Laubau der BaySF. Fotograf: Julian Gröber
Die Mitglieder des Arbeitskreises Forstgeschichte in Bayern bündeln ein einzigartiges Wissen über die Geschichte des Waldes. Hier vor der Schneckenbachstube im Holzknechtmuseum in der Laubau. Fotograf: Julian Gröber
Die Mitglieder des Arbeitskreises Forstgeschichte in Bayern bündeln ein einzigartiges Wissen über die Geschichte des Waldes. Hier vor der Schneckenbachstube im Holzknechtmuseum in der Laubau. Fotograf: Julian Gröber
Museumsleiterin Ingeborg Schmid nimmt die Teilnehmenden mit auf die Reise durchs Museum. Bild: Michael Friedel, StMELF
Museumsleiterin Ingeborg Schmid nimmt die Teilnehmenden mit auf die Reise durchs Museum. Bild: Michael Friedel, StMELF

Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht von Dr. Joachim Hamberger (Arbeitskreis Forstgeschichte in Bayern):

Der Arbeitskreis Forstgeschichte in Bayern beschäftigte sich auf seiner jüngsten Tagung im Holzknechtmuseum in Ruhpolding mit Forsttechnikgeschichte und mit der forstlichen Museumslandschaft in Bayern. Die Dauerausstellung im Holzknechtmuseum Ruhpolding hat eine völlig neue Konzeption erhalten. Sie erzählt die von der Nutzung der Gebirgswälder und dem harten Leben der im Wald Arbeitenden. Weil heute die visuellen Bedürfnisse der Besucher viel stärker sind als früher, wurde mehr mit Bildern und Exponaten gearbeitet als mit Text. Diese neue Ausrichtung war der Anlass für den Arbeitskreis Forstgeschichte, der meist im Forstministerium München tagt, sich das neugestaltete Museum vor Ort anzusehen. Rund 35 Teilnehmer aus ganz Bayern, aber auch aus Österreich, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nahmen an der Tagung teil. Stilgemäß begann diese in einer der Museumshütten. Ruhpoldings Bürgermeister Justus Pfeifer begrüßte die Anwesenden und stellte die tiefe Verbundenheit der Ruhpoldinger mit der Arbeit im Bergwald heraus. Der 400 Jahre alte Vinzenzi-Verein sei eine wichtige kulturelle Säule des Ortes. Früher sei die Wirtschaft Ruhpoldings am Holz gehangen, heute sei es der Tourismus, für den das Holzknechtmuseum ein wichtiger Faktor sei, womit sich der Kreis schließe. Dr. Sebastian Paar vom Bildungszentrum Laubau der Bayerischen Staatsforsten stellte die moderne Forsttechnik im Hochgebirge vor. Die Kurzfilme auf der Internetseite seien bislang 11 Millionen Mal aufgerufen worden, eine einzigartige Nachfrage nach einem eigentlich sehr speziellen Bereich. Alfons Leitenbacher, Leiter des AELF Traunstein hob die Verbindung von Mensch und Wald hervor und wie wichtig gute Beratung der Waldbesitzer sei. Die Museumsleiterin Dr. Ingeborg Schmid freute sich über den Besuch so vieler Fachleute im Museum, die sie auf einer umfassenden Führung in viele Details der Ausstellung einführte und Hintergründe erläuterte. Die sich anschließenden Vorträge befassten sich mit der forstlichen Erschließung des Prientals (Rupert Wörndl) mit der Neukonzeption des Bergbaumuseums Achthal (Roland Klosa) und ganz intensiv mit zwei sehr guten wissenschaftlichen Arbeiten, die die Studentinnen Johanna Chaillié und Sabine Sandholz über die Konzeption von Forstmuseen in Bayern angerfertigt haben. Der Arbeitskreis Forstgeschichte besteht seit 28 Jahren. Bei zwei Treffen im Jahr werden Vorträge gehalten bzw. Informationen ausgetauscht. Der Arbeitskreis steht jedem/jeder offen. Kontakt über: poststelle@lwf.bayern.de

Kontakt

Holzknechtmuseum Ruhpolding
Laubau 12
D-83324 Ruhpolding

 
 
Wege des Holzes

Holzknechtmuseum Ruhpolding
Laubau 12
D-83324 Ruhpo
lding

Tel. +49 (0) 8663 - 639
Fax: +49 (0) 8663 - 800829 info@holzknechtmuseum.com